Unfähigkeit, den Penis bei Hunden vorzustrecken oder zurückzuziehen

Unfähigkeit, den Penis bei Hunden vorzustrecken oder zurückzuziehen

Bei der Phimose ist der Hund nicht in der Lage, seinen Penis aus der äußeren Öffnung herauszustrecken. Bei der Paraphimose hingegen ist der Hund nicht in der Lage, seinen Penis wieder in die Scheide zurückzuziehen.

Beide Erkrankungen können bei männlichen Hunden und Katzen und in jedem Alter auftreten. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie sich Phimose und Paraphimose auf Katzen auswirken, besuchen Sie bitte diese Seite in der PetMD-Gesundheitsbibliothek.

Symptome und Arten

Die Unfähigkeit des Hundes, seinen Penis herauszustrecken, kann unbemerkt bleiben, bis er versucht, mit einer Hündin zu kopulieren. Auch wenn der Hund Probleme beim Urinieren hat, kann dies ein Zeichen für diese Erkrankung sein. Wenn das Tier Probleme hat, seinen Penis in die Scheide zurückzuziehen, können Sie bemerken, dass es an der Außenseite seines Penis leckt. Tritt dies über einen längeren Zeitraum auf, kann es auch zu Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) oder Schwellungen in diesem Bereich kommen.

Ursachen

Die Unfähigkeit, den Penis zurückzuziehen (Paraphimose), tritt häufig auf, wenn der Hund eine kleine Öffnung (Mündung) hat, und ist in vielen Fällen ein Geburtsfehler. Wenn der Hund den Penis nicht herausziehen kann (Phimose), kann er Schwellungen oder Haare haben, die den Penis behindern. In einigen Fällen kann eine Verletzung oder eine neurologische Erkrankung die Ursache für diese Erkrankung sein.

Diagnose

Bei Paraphimose kann der Tierarzt bei der Untersuchung den freiliegenden Penis und/oder die Drüsenbereiche sehen. Ziel ist es, die zugrunde liegende medizinische Ursache für die Erkrankung zu ermitteln, um Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Behandlung

In einigen Fällen kann eine Operation dazu beitragen, die Öffnung der Scheide (Mündung) zu vergrößern, so dass der Penis herausragen kann. Außerdem können Tierärzte das den Penisbereich umgebende Gewebe entfernen, um einen normalen, funktionierenden Penis zu ermöglichen.

Bei Hunden, die ihren Penis nicht in die Scheide zurückziehen können, ist eine sofortige Behandlung erforderlich, da es zu Gewebeschäden kommen kann. Zu den Techniken zur Behebung oder Unterstützung dieses Krankheitsbildes gehören die Entfernung von Fremdkörpern, das Einschmieren des Penisbereichs für das Zurückziehen, die chirurgische Vergrößerung des Mündungsbereichs, wenn dieser zu klein ist, und Katheter, wenn der Hund nicht urinieren kann. Manchmal werden auch Salben und topische Medikamente verschrieben, um die Phimose zu beheben.

Leben und Management

Bei Behandlung haben beide Erkrankungen eine gute Prognose. Hunde, die ihren Penis nicht in den Schaft zurückziehen können, benötigen jedoch sofortige ärztliche Hilfe, da es zu verschiedenen Komplikationen kommen kann, wenn der Penis längere Zeit außerhalb des Körpers bleibt.

Vorbeugung

Für beide Erkrankungen gibt es derzeit keine bekannten Vorbeugungsmethoden.

LESEN SIE MEHR: