Salmonelleninfektion bei Hunden

Salmonelleninfektion bei Hunden

Salmonellose ist eine Infektion, die bei Hunden durch das Bakterium Salmonella verursacht wird. Sie führt häufig zu Erkrankungen wie Gastroenteritis, Spontanaborten und Septikämie. Diese bakterielle Erkrankung ist auch zoonotisch, das heißt, sie kann auf den Menschen übertragen werden.

Salmonellose betrifft sowohl Hunde als auch Katzen. Wenn Sie erfahren möchten, wie sich diese Krankheit auf Katzen auswirkt, besuchen Sie bitte diese Seite in der PetMD-Gesundheitsbibliothek.

Symptome und Arten

Der Schweregrad der Krankheit bestimmt häufig die Anzeichen und Symptome, die beim Hund auftreten. Zu den Symptomen, die bei Hunden mit Salmonellose häufig auftreten, gehören:

Chronische Formen der Salmonellose können einige der gleichen Symptome aufweisen, sie sind jedoch schwerer ausgeprägt. Dazu gehören folgende Symptome:

  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Verlust von Blut
  • Nicht-intestinale Infektionen
  • Durchfall, der ohne logische Erklärung kommt und geht und der bis zu drei oder vier Wochen oder länger andauern kann

Erreger

Es gibt mehr als 2.000 verschiedene Arten von Salmonellen, einer gramnegativen Enterobakterie. Ein Wirtstier, das die Krankheit in sich trägt, weist in der Regel zwei oder mehr verschiedene Mikroorganismen oder Arten von Salmonellen auf, die diese Krankheit verursachen.

Zu den Risikofaktoren gehört das Alter des Hundes, wobei jüngere und ältere Tiere aufgrund ihres unterentwickelten und/oder geschwächten Immunsystems am meisten gefährdet sind. Auch Hunde mit einem schwachen Immunsystem oder einem unreifen Magen-Darm-Trakt sind gefährdet.

Hunde, die eine Antibiotikatherapie erhalten, sind ebenfalls gefährdet, da die gesunden Bakterien, die den Verdauungstrakt auskleiden (oder die Flora), ins Ungleichgewicht geraten können, was das Risiko einer Salmonellose erhöht.

Diagnose

Um die Diagnose Salmonellose zu bestätigen, wird Ihr Tierarzt Ihren Hund auf verschiedene körperliche und pathologische Befunde untersuchen.

Leider zeigt ein mit den Bakterien infizierter Hund in der Regel keine klinischen Symptome. Einige Hunde leiden jedoch an Gastroenteritis, einer Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, die sich durch Fressunlust, allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Depressionen und chronisches Fieber, das bis zu 40 Grad Celsius hoch sein kann, äußert.

Weitere diagnostische Merkmale sind:

    und Durchfall
  • Niedriges Albumin
  • Niedrige Thrombozytenwerte
  • Ungewöhnlich niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen
  • Elektrolyt-Ungleichgewichte, die ein Ungleichgewicht von Natrium und Kalium beinhalten können

Ihr Tierarzt sollte auch andere Erkrankungen ausschließen, die zu ähnlichen Symptomen führen können, z. B. Parasiten, ernährungsbedingter Stress (einschließlich Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten), medikamenten- oder toxinbedingter Stress sowie Krankheiten wie virale Gastroenteritis oder bakterielle Gastroenteritis, die durch E. Coli oder andere häufige Bakterien verursacht wird.

Zu den Diagnoseverfahren gehören in der Regel die Entnahme von Urin- und Kotproben zur Laboranalyse. Ihr Tierarzt kann es auch für sinnvoll halten, Blutkulturen anzulegen.

Behandlung

In unkomplizierten Fällen ist oft eine ambulante Behandlung möglich. Wenn ein Hund jedoch eine Sepsis, eine Blutinfektion oder einen schweren Fall von Salmonellose hat, kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein, insbesondere bei Welpen, die infolge der Infektion stark dehydriert sind.

Die Behandlung kann darin bestehen, den Hund zu rehydrieren, ihm zu helfen, den starken Gewichts- und Flüssigkeitsverlust zu überwinden, und die verlorenen Elektrolyte zu ersetzen. In schweren Fällen von Salmonellose können Plasma- oder Bluttransfusionen erforderlich sein, um Flüssigkeit und Serumalbumin zu ersetzen.

Ihrem Tierarzt stehen einige antimikrobielle Mittel zur Verfügung, die zur Behandlung von Hunden mit Salmonellose eingesetzt werden können. Glukokortikoide, eine Form von Nebennieren- oder Steroidhormonen, können ebenfalls dazu beitragen, einen Schock bei Hunden mit schwerer Salmonellose zu verhindern.

Leben und Behandlung

Ihr Tierarzt kann eine 48-stündige Nahrungsbeschränkung als Teil der Behandlung Ihres Haustieres anordnen. In einigen Fällen müssen Hundebesitzer während des akuten Krankheitsstadiums von ihren Haustieren getrennt werden, da die Salmonellose eine Zoonose darstellt. Strenge Hygiene ist unerlässlich, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, die häufig über den Stuhl des infizierten Hundes ausgeschieden wird.

Es ist wichtig, Ihrem Hund eine ernährungsphysiologisch ausgewogene Ernährung zu bieten. Vermeiden Sie es, Ihrem Hund rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch zu geben, da dies ein Risikofaktor für Salmonellose ist. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Tierheime, da die Überbelegung die Ausbreitung der Krankheit fördern kann.

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