Redbone Coonhound

Der Redbone Coonhound wurde ursprünglich als Jagdhund entwickelt, ist aber auch ein ausgezeichneter Begleiter und Familienhund.

Physische Merkmale

Der wendige und schnelle Redbone Coonhound kann unermüdlich durch felsige Hügel und Sumpflandschaften laufen. Das kräftige rote Fell des Hundes ist glatt und kurz, aber seine Grobheit bietet Schutz bei der Jagd.

Die Spezialität des Hundes ist das Aufspüren von Waschbären, aber er ist auch ein Experte im Aufspüren und Verfolgen von Bären, Rotluchsen und Pumas. Außerdem ist der Redbone Coonhound ein schneller Schwimmer, der in der Lage ist, Fährten aufzunehmen, die lange Zeit “kalt” waren.

Persönlichkeit und Temperament

Der Redbone Coonhound liebt die Gesellschaft seiner menschlichen Familie, zeigt aber kein übermäßig hartnäckiges Verhalten. Vielmehr wird er oft als sanftmütige und unkomplizierte Rasse beschrieben, die sich um nichts in der Welt kümmert. Und obwohl er sehr willig ist, kann es sein, dass er mit formalen Trainingsmethoden frustriert wird. Der Redbone verträgt sich jedoch gut mit Kindern, Hunden und Haustieren, die nicht zu klein sind.

Der Redbone ist traditionell ein Hund, der im Freien lebt, hat sich aber an das Leben im Haus mit einer Familie angepasst. Er sollte regelmäßig zum Joggen und Spazierengehen mitgenommen werden oder in der Nähe schwimmen dürfen. Diese Aktivitäten sollten jedoch nur an sicheren Orten stattfinden, da der Hund schnell ausbüxen kann, wenn er eine neugierige Fährte aufnimmt. Bei der Fährtenarbeit oder wenn er aufgeregt ist, hat er eine laute und melodiöse Stimme.

Um sein Fell zu pflegen, sollte der Redbone wöchentlich gebürstet werden. Viele Redbone Coonhounds neigen auch zum Sabbern.

Gesundheit

Der Redbone Coohound, der eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren hat, leidet im Allgemeinen nicht an ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Trotzdem ist es üblich, dass Tierärzte bei dieser Hunderasse routinemäßige Hüftuntersuchungen durchführen.

Geschichte und Hintergrund

Die Ursprünge des Redbone Coonhound lassen sich bis in die späten 1700er Jahre zurückverfolgen, als schottische Einwanderer den Red Foxhound (seinen Vorläufer) in die Vereinigten Staaten einführten. Die Waschbärenjäger suchten jedoch nach einer Rasse, die schneller und zügiger das Wild aufspüren und aufstöbern konnte.

Erst um 1840, als ein georgischer Jäger und Züchter namens George Birdsong sich für die Entwicklung eines solchen Hundes interessierte, wurde der Vorläufer des Redbone Coonhound wirklich etabliert. Spätere Importe schneller roter irischer Foxhounds wurden mit diesen frühen Redbone-Hunden gekreuzt, was zu “Saddlebacks” führte – benannt nach ihren einzigartigen schwarzen Sätteln. Unzufrieden mit diesem Merkmal, produzierten die Züchter immer neue Würfe, bis nur noch reiche, solide rot gefärbte Welpen übrig blieben.

Der United Kennel Club erkannte den Redbone im Jahr 1902 als zweite Coonhound-Rasse an. Im Jahr 2001 wurde der Redbone dann in den American Kennel Club in die Klasse Miscellaneous aufgenommen. Auch heute noch wählen begeisterte Jäger diese Rasse wegen ihrer Vielseitigkeit und Geselligkeit.

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