Hernie zwischen Perikard und Peritoneum bei Hunden

Bei der peritoneoperikardialen Zwerchfellhernie handelt es sich um einen angeborenen Defekt, der die Verbindung zwischen dem Perikard (doppelwandiger Beutel, der das Herz enthält) und dem Peritoneum (Membran, die die Auskleidung der Bauchhöhle bildet) beeinträchtigt. Wie bei anderen Hernien wirkt sich die Vorwölbung des Septums auf die Umgebung aus – in diesem Fall auf den Bauchraum.

Symptome und Arten

Die Symptome hängen weitgehend von der Menge und der Art des ausgetretenen Bauchinhalts ab. Einige häufige Symptome sind:

Verursacht

Die peritoneoperikardiale Zwerchfellhernie tritt bereits im Embryonalstadium auf und gilt als pränataler Defekt.

Diagnose

Sie müssen Ihrem Tierarzt eine gründliche Anamnese des Gesundheitszustands Ihres Hundes, einschließlich des Auftretens und der Art der Symptome, vorlegen. Er oder sie wird dann eine vollständige körperliche Untersuchung sowie ein biochemisches Profil, eine Urinanalyse und ein vollständiges Blutbild durchführen, deren Ergebnisse in der Regel normal sind.

Die auf Röntgenbildern sichtbaren Anomalien hängen letztlich von der Größe und Menge des hernierenden Bauchinhalts ab. Für eine detailliertere Beurteilung werden auch fortschrittlichere Techniken wie die Kontrastperitoneographie eingesetzt, bei der ein (chemisches) Kontrastmittel in die Bauchhöhle gespritzt und dann aus verschiedenen Winkeln geröntgt wird. Ein weiteres Verfahren, das häufig zur Bestätigung der Diagnose eingesetzt wird, ist die Echokardiographie.

Behandlung

In der Regel ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, um die Hernie zu schließen und die lebensfähigen Organe an ihren normalen Platz zu verlegen. Bei erwachsenen Hunden, die keine nachteiligen Symptome zeigen, ist jedoch keine Behandlung erforderlich.

Leben und Behandlung

Die Prognose ist gut für Hunde, die sich einer Operation unterzogen haben und bei denen keine weiteren Komplikationen aufgetreten sind.

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