Gefäßringanomalien bei Hunden

Vaskuläre Ringanomalien treten auf, wenn eine angeborene Anomalie der Blutgefäße des Herzens dazu führt, dass die Speiseröhre auf Höhe der Herzbasis zusammengedrückt wird. Dies wiederum führt dazu, dass feste Nahrung nicht richtig an der Kompression vorbeigeführt werden kann und die Speiseröhre vor dem komprimierten Bereich geweitet wird. Dies wird als Mega-Ösophagus bezeichnet. Da die Nahrung nicht richtig durch die Speiseröhre transportiert werden kann, kommt es zum Aufstoßen.

Symptome und Arten

Deutsche Schäferhunde, Irish Setter und Boston Terrier sind am häufigsten von Gefäßringanomalien betroffen. Zu den Symptomen der Erkrankung gehören:

  • Aufstoßen von unverdauter fester Nahrung bei jungen Hunden (unter 6 Monaten)
  • Unterernährung
  • Aspirationspneumonie mit Husten, erhöhter Herzfrequenz und schwerer Atmung

Die Zeitspanne zwischen dem Fressen und dem Aufstoßen variiert.

Ursachen

Die Ursache für Gefäßringanomalien bei Hunden ist eine angeborene Entwicklungsanomalie.

Diagnose

In der Regel werden eine gründliche körperliche Untersuchung und eine routinemäßige Blutuntersuchung durchgeführt. Für eine genaue Diagnose ist jedoch in der Regel eine Bildgebung erforderlich. Die Bildgebung kann Thoraxröntgenaufnahmen (Röntgenbilder), Kontrastmittel-Ösophagographie (in der Regel mit Barium), Fluoroskopie und/oder Angiographie umfassen.

Behandlung

Hunde mit Aspirationspneumonie benötigen Antibiotika und möglicherweise zusätzliche Sauerstoffzufuhr. Ein chirurgischer Eingriff zur Behebung der Gefäßeinklemmung ist angezeigt. Allerdings kann die Speiseröhre durch die Einklemmung selbst dauerhaft geschädigt werden, vor allem, wenn der chirurgische Eingriff nicht früh genug erfolgt. In diesen Fällen kann eine spezielle Fütterung für Mega-Ösophagus (d. h. Fütterung auf einer erhöhten Fläche oder Fütterung im Sitzen, Fütterung von zu Brei verarbeitetem Futter) auf unbestimmte Zeit erforderlich sein.

LESEN SIE MEHR: