Flat-Coated Retriever

Der Flat-Coated Retriever ist eine fleißige Rasse. Ursprünglich wurde er gezüchtet, um Vögel aufzuscheuchen und zu apportieren, sobald sie geschossen wurden. Seine Entschlossenheit in Kombination mit seinem gelassenen Verhalten machen die Rasse zu einer ausgezeichneten Wahl für viele künftige Besitzer.

Physische Merkmale

Der Flat-Coated Retriever besitzt eine elegante Erscheinung und einen kräftigen, athletischen Körperbau. Sein Gang ist geschmeidig und sein Körper ist etwas länger als hoch. Das dichte Fell des Retrievers ist flach, mäßig lang und einfarbig schwarz oder einfarbig leberfarben.

Persönlichkeit und Temperament

Der Flat-Coated Retriever ist eine intelligente und kooperative Rasse, die gut auf Anweisungen und Training reagiert. Der Hund ist außerdem lebhaft und verspielt, was ihn zu einem hervorragenden Begleiter für aktive Besitzer macht. Bei ausreichender Bewegung sollte der Flat-Coated Retriever kaum Verhaltensprobleme haben, aber Sie müssen ihm erlauben, beim Spielen oder Arbeiten im Freien Energie zu verbrauchen.

Der Flat-Coated Retriever ist glücklich, wenn er viel Zeit im Freien verbringen kann, aber er möchte auch Teil der Familie sein, wenn die Aktivitäten nach drinnen verlegt werden. Regelmäßige Bewegung ist die wichtigste Voraussetzung für diese Rasse. Dazu gehören lange Spaziergänge, Wanderungen, Laufen, Schwimmen, Apportieren, Agility-Training, Ausflüge in den Hundepark, Jagdausflüge und vieles mehr. Die Fellpflege ist einfach, regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Baden sind alles, was nötig ist.

Gesundheit

Der Flat-Coated Retriever ist im Allgemeinen eine gesunde Rasse. Die Häufigkeit von Hüftdysplasie und Kniescheibenluxation ist im Vergleich zu ähnlichen Rassen relativ gering. Glaukom, progressive Netzhautatrophie (PRA) und Epilepsie können in etwas höherem Maße als normal auftreten. Magendilatation und Magenverstopfung (GDV oder Blähungen) sind wie bei allen großen, tiefbrüstigen Rassen ein Problem. Leider treten beim Flat-Coated Retriever einige Krebsarten häufiger auf als bei anderen Rassen. Dazu gehören das Hämangiosarkom, das Lymphosarkom, das Osteosarkom und die maligne Histiozytose.

Geschichte und Hintergrund

Der Flat-Coated Retriever wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert in England als Vogelhund entwickelt, der Beute sowohl vom Land als auch vom Wasser aus apportieren konnte. Auch die Fischer brauchten einen Hund, der ihren Fang aus dem Wasser holen konnte. So begannen die Züchter, Labradore, Neufundländer, Setter und andere Rassen, die für ihre Schwimm- und Apportierfähigkeiten bekannt waren, zu mischen. Viele glauben, dass der erste Flat-Coated Retriever 1859 auf einer britischen Hundeausstellung vorgestellt wurde; eine spezifische Klassifizierung für Retriever gab es jedoch erst im folgenden Jahr.

Die offizielle Anerkennung der Rasse durch den American Kennel Club erfolgte erst 1915. Und obwohl die Rasse am Ende des Zweiten Weltkriegs vom Aussterben bedroht war, erholte sich ihr Bestand, als einer der größten Kenner der Rasse, Stanley O’Neill, es auf sich nahm, die Rasse wiederzubeleben. Heute ist die Rasse auf beiden Seiten des Atlantiks nach wie vor eine feste Größe.

LESEN SIE MEHR: