Die 10 wichtigsten Anzeichen für Krebs bei Haustieren

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Krebs nicht nur ein menschliches Leiden ist, sondern auch unsere Haustiere betrifft. Tatsächlich ist Krebs die häufigste krankheitsbedingte Todesursache bei Hunden und Katzen. Laut Dr. Lorie Huston rät sie ihren Patienten, auf die folgenden Anzeichen zu achten. Auch wenn diese Symptome nicht ausschließlich auf Krebs hindeuten, sollten Sie bei Auftreten dieser Anzeichen sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Genau wie beim Menschen gilt auch hier: Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser.

Nicht alle Knoten und Beulen auf oder unter der Haut Ihres Hundes oder Ihrer Katze sind krebsartig, aber es gibt keine Möglichkeit, dies mit Sicherheit festzustellen, ohne Ihren Tierarzt einzuschalten – dies ist besonders wichtig, wenn der Knoten sich nicht von selbst auflöst oder größer wird. In der Regel wird eine Nadelbiopsie durchgeführt, und ein Veterinärpathologe kann Ihnen mitteilen, ob die Zellen krebsartig sind oder nicht.

Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze aus dem Maul, den Ohren oder einem anderen Körperteil einen unangenehmen Geruch verströmt, sollte dies untersucht werden. Häufig können Krebserkrankungen der Mund-, Nasen- oder Analregion solche üblen Gerüche verursachen.

Blut, Eiter, Erbrechen, Durchfall oder andere abnorme Substanzen, die aus irgendeinem Körperteil Ihres Tieres austreten, sollten von Ihrem Tierarzt untersucht werden. Wenn der Bauch Ihres Hundes oder Ihrer Katze aufgebläht ist, könnte dies ein Anzeichen für eine Ansammlung anormaler Ausscheidungen im Körper sein.

Wenn Ihr Haustier Wunden hat, die nicht heilen, könnte dies ein Anzeichen für eine Infektion, eine Hauterkrankung oder sogar Krebs sein.

Krebs gehört zu den Krankheiten, die bei Haustieren zu Gewichtsverlust führen können. Wenn Sie bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze einen plötzlichen Gewichtsverlust feststellen (und er/sie nicht gerade auf Diät ist), sollten Sie dies zusammen mit anderen Anzeichen aus dieser Liste unbedingt Ihrem Tierarzt mitteilen.

Hunde und Katzen hören nicht ohne Grund auf zu fressen. Auch wenn Appetitlosigkeit nicht automatisch auf Krebs hinweist, sollten Sie dennoch mit Ihrem Tierarzt darüber sprechen. Mundtumore können auch Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Fressen oder Schlucken verursachen.

Husten oder abnormale Atmung können durch Herz- oder Lungenkrankheiten, aber auch durch Krebs verursacht werden. Krebs kann in die Lunge metastasieren und diese Symptome hervorrufen.

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Haustier sich nicht mehr so verhält wie sonst – mehr schläft, weniger verspielt ist, weniger bereit ist, spazieren zu gehen oder sich zu bewegen – kann dies ebenfalls ein Zeichen für Krebs sein. Auch hier gilt, dass Lethargie oder Depression kein auf Krebs beschränktes Symptom ist, aber eine Häufung dieser Anzeichen ist Grund genug, mit Ihrem Tierarzt zu sprechen.

Veränderungen der Harn- oder Stuhlgewohnheiten Ihres Tieres – Schwierigkeiten beim Toilettengang, häufige Toilettengänge, Blut im Urin oder Stuhl – all dies sind mögliche Anzeichen für Krebs.

Hinken oder andere Anzeichen von Schmerzen beim Gehen, Laufen oder Springen werden meist mit arthritischen Problemen oder Gelenk- oder Muskelerkrankungen in Verbindung gebracht, können aber auch ein Anzeichen für Krebs (insbesondere Knochenkrebs) sein.

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